Mein Weg in die Partei – Das FSJ Politik beim SPD-Bezirk Braunschweig

 
 

Bericht von Ruth Schröder

Vergangenes Jahr um diese Zeit, am 01. September 2016, habe ich meinen ersten Tag im Freiwilligen Sozialen Jahr hier beim SPD-Bezirk Braunschweig begonnen.
Heute ist das Gefühl ein ganz anderes, ich schaue jetzt in Gesichter von Freunden und Bekannten. Auch wenn viele der KollegInnen hier nur halbtags arbeiteten, habe ich sie im Laufe des Jahres gut kennen und schätzen gelernt.

 

Auf meinem Weg zum FSJ-Zertifikat gab es viele verschiedene Stationen zu bewältigen.

Gleich an meinem zweiten Tag habe ich beim Aufbau für das Magnifest geholfen und hatte am Wochenende die Möglichkeit einige meiner künftigen Kollegen schon im Voraus auf eine andere Art kennen zu lernen.

In der folgenden Woche wurden Rosen für die Kommunalwahl getackert. Eine Aufgabe, die eine willkommene Abwechslung zum, für mich noch fremden, Büroalltag darstellte.

Am 19. September folgte der Parteikonvent zum Thema CETA im Congresspark in Wolfsburg. Für mich war das die erste größere Veranstaltung, die sehr beeindruckend war, weil ich wusste, dass im Raum nebenan die ganzen Politiker sind, die ich sonst nur aus dem Fernsehen kannte.

Eine Woche später fuhr ich zu meinem ersten Seminar nach Albstedt, hier habe ich die anderen FSJler das erste Mal gesehen und von ihren Einsatzstellen gehört. Das war ein Erlebnis, das mir im Gedächtnis bleibt, weil da schon klar wurde, dass die Rolle der FSJler ganz unterschiedlich gesehen wurde und es in diesem Seminarhaus das mit Abstand beste Essen gab! Außerdem freute ich mich schon am Ende dieses Seminars auf das Nächste!

Am 26. Oktober lief die Veranstaltungsreihe zum Thema Parteiorganisation und -entwicklung in Salzgitter an, die ich während meines FSJs auch begleiten konnte. Durch diese acht Veranstaltungen in den Unterbezirken habe ich viel über die parteiinternen Organisationsstrukturen gelernt und gleichzeitig gehört, was für Erfahrung die Ortsvereinsvorsitzenden diesbezüglich schon gemacht haben.

Jeden Monat fand einmal eine Bezirksvorstandssitzung statt, die für mich immer sehr spannend war, da es auch oft um tagesaktuelle politische Geschehnisse ging.

Um bei der Mitgliederdatenverwaltung behilflich sein zu können, habe ich im November an einer Mavisschulung teilgenommen und es mir zur Aufgabe gemacht dieses unergründliche Programm zu verstehen.

Bei den zahlreichen Veranstaltungen im Bezirk, wie zum Beispiel der Bildungskonferenz mit Frau Heiligenstadt, habe ich oft die Ehre gehabt im Nachgang einen Bericht zu verfassen, was mir immer sehr viel Spaß gemacht hat.

Die Ernennung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten habe ich mit großer Verwunderung wahrgenommen und ganz anders erlebt, als ich zu Hause in Schneverdingen vernommen hätte.
Ebenso habe ich auch den außerordentlichen Parteitag in Berlin am 19.03.2017, auf dem Martin Schulz offiziell gewählt worden ist, hautnah miterlebt.

Einer meiner persönlichen Höhepunkte war mein eigenverantwortliches Projekt beziehungsweise die dazugehörige Veranstaltung am 03. August 2017. Ich habe mich sehr über das Interesse an dem Thema gefreut und gern mit den Teilnehmenden dazu gesprochen.

Am 23. August war der Firmenlauf von Hygia, was für mich ebenfalls ein schönes Erlebnis mit den KollegInnen war, an dem ich auch über meine eigenen Grenzen gegangen bin!

Zum Abschluss fand für mich am 25. August eine ganz besondere Bezirksdelegiertenkonferenz statt. An diesem Termin wurde mein Eintritt in die Partei, eine Station zu der ich eigentlich von Anfang an auf dem Weg war, ganz offiziell und öffentlich.
Vielen Dank dafür!

Vielen Dank für meine Zeit beim SPD-Bezirk Braunschweig!
Danke, dass ihr alle die einzelnen Stationen mit mir gemeistert und in etwas Schönes verwandelt habt!

 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Spamschutz

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.