Praktikanten 2016

 

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Henrik Reimer


29. März bis 09. April 2016:
Henrik Reimer

 


 

 

 

Vom 29. März bis zum 9. April verbrachte ich zwei Wochen als Praktikant im SPD-Bezirk Braunschweig. Nach einer Vorstellungsrunde und einer Besichtigung der Geschäftsräume, bekam ich auch schon meine ersten Aufgaben.

Mein Aufgabenspektrum in den zwei Wochen war äußerst vielfältig. Neben Recherchetätigkeiten, konnte ich eigene Ideen für den Kommunalwahlkampf 2016 einbringen und Veranstaltungen mit organisieren. Außerdem nahm ich an Sitzungen von Arbeitskreisen teil. Gerade die Arbeit mit Mitgliedern an der Basis verdeutlichte mir, wie vielfältig Parteiarbeit ist.

Das Highlight meines Praktikums war der Landesparteitag 2016 in Braunschweig. Hier traf ich Personen aus Landes- und Bundespolitik. Zu meinen Aufgaben zählte hauptsächlich der organisatorische Ablauf und die Betreuung der Delegierten. Gerade die Willensbildung der Landes-SPD persönlich mitzuerleben, verdeutlichte mir die Vielfalt der Parteiarbeit einmal mehr.

In den zwei Wochen beim SPD-Bezirk Braunschweig habe ich viel gelernt und konnte viele neue Eindrücke sammeln. Das überaus freundliche Kollegium war bei Rückfragen immer zur Stelle und durch das freundliche Miteinander, herrschte immer eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre. Dafür bedanke ich mich vielmals!

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Mert Sönmez, Boris Pistorius


01. bis 20. Februar 2016:
Mert Sönmez

 

Ich bin Mert Sönmez und habe in der Zeit vom 01.-20. Februar 2016 ein Praktikum im Büro des SPD-Bezirks Braunschweig gemacht.

Zunächst habe ich viel über die Parteistruktur und die Arbeit im Bezirksbüro gelernt. Schnell durfte ich auch selbstständig Aufgaben übernehmen. Zu diesen zählte unter anderem der Aufbau eines Postverteilers was gleichzeitig einiges an Internetrecherche bedeutete.
Im Rahmen meines Praktikums hatte ich darüber hinaus die Gelegenheit, im Landtag sowohl eine Ausschuss- als auch eine Plenarsitzung mitzuerleben und den Bundestag zu besuchen.

Am 12.2.2016 durfte ich mit Alexandra Dzaack-Küster den Landtag in Hannover besuchen. Alexandra ist die Mitarbeiterin von Christoph Bratmann, Landtagsabgeordneter im Wahlkreis 3 in Braunschweig  und gleichzeitig Fraktionsvorsitzender der Braunschweiger SPD im Rathaus.
Alexandra führte mich im Landtag herum. Sie zeigte mir zum Beispiel den riesengroßen Parlamentsraum und ich durfte Fotos machen. Nach der Führung ging ich mit Christoph Bratmann in eine Vorbesprechung  der regierenden Koalition, also der SPD und den Grünen, für die Kultusausschusssitzung. Im Anschluss durfte ich dann  die Kultusausschusssitzung mit verfolgen. Das Hauptthema war die Integration von Flüchtlingskindern. Ich habe den Tag sehr genossen, weil er sehr interessant war.

Am 16.02.2016 fuhr ich mit einer Gruppe von Genossen und Genossinnen auf Einladung von Dr. Carola Reimann nach Berlin. Es war ein besonderer Tag denn der Ministerpräsident Israels, Benjamin Netanyahu, war zu Besuch in Berlin. Dementsprechend hatte man in der Stadt Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Im Reichstag angekommen trafen wir Dr. Carola Reimann, die Bundestagsabgeordnete aus Braunschweig.  Sie hielt für uns einen Vortrag und sprach über das Asylpaket 2. Nach der anschließenden Diskussions- und Fragerunde gingen wir ins Parlament. Dort erklärte uns ein Mitarbeiter die Geschichte des Reichstages und seiner markanten Kuppel.
Insgesamt habe ich etliche neue Eindrücke mitgenommen und viel gelernt.

Am 19.02.2016 bin ich nochmal nach Hannover in den Landtag gegangen um an einer Plenarsitzung teilzunehmen. Es wurden Themen, wie z.B. Defizite an den Niedersächsischen Schulen besprochen. Danach wurde diskutiert, ob es in Zukunft Obergrenzen für Bargeld geben müsse.  Anschließend wurde das Asylpaket 2 besprochen. Die Themenvielfalt war beeindruckend und die Debatten spannend.

Nach meinem Praktikum kann ich sagen, dass die politische Arbeit sehr vielfältig und alles andere als langweilig ist. Außerdem habe gelernt wie wichtig es ist sich einzubringen; eine aktive Mitarbeit und kontroverse Diskussionen sind unverzichtbar für eine lebendige Demokratie.

 

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v.l.n.r. Nick-Donovan Gelhorn, Gerhard Glogowski, Matthias Luther, Hannah Gerull, Dr. Christos Pantazis


07. bis 27. Januar 2016:
Hannah Gerull,
Matthias Luther und
Nick-Donovan Gelhorn

 

Vom 07. bis zum 27. Januar 2016 waren wir beim SPD-Bezirk Braunschweig für ein Schülerpraktikum. Dort haben wir viel erlebt. Wir waren im Landtag, auf einem Parteitag und haben die alltägliche Arbeit hinter den Kulissen kennengelernt.

„Wir“, das sind: Matthias Luther, Nick-Donovan Gelhorn und Hannah Gerull. An unserem ersten Arbeitstag wurden wir freundlich willkommen geheißen und allen Mitarbeitern vorgestellt. Die Tätigkeitsfelder der Kollegen wurden uns erklärt und es wurde uns gesagt, dass wir in allen Bereichen einen Beitrag leisten können. 

Die Vorbereitungen für den bevorstehenden Bezirksparteitag waren zu dieser Zeit in vollem Gange. Es mussten alle Materialien für die Delegierten fertig gemacht werden, was für uns eine Menge Arbeit bedeutete. Am Parteitag selbst mussten wir bereits um 07:30 Uhr am Veranstaltungsort (der Stadthalle in Braunschweig) sein. Während des Parteitages an sich hatten wir dann weniger zu tun, so  dass wir den Reden zuhören und bei den Abstimmungen zuschauen konnten.

Ab dem Montag danach begann für uns die „normale“ Büroarbeit. Aufgrund einer Befragung mit allen Vorsitzenden der Ortsvereine, Ortsabteilungen und Samtgemeindeverbänden hatten wir viel zu telefonieren. Da die meisten Vorsitzenden vormittags arbeiten oder anderweitig beschäftigt  sind, war es zum Teil schwer alle zu erreichen um die Befragungen durchzuführen, weshalb sich unsere Telefonarbeit über fast die gesamten drei Wochen zog.

Weiterhin gehörte die Arbeit am Computer zu unseren Aufgaben. Unter anderem auch das Arbeiten mit Excel. Trotz wenig Erfahrung mit Excel kamen wir schnell damit klar und konnten Tabellen erstellen und bearbeiten. Für einige Aufgaben recherchierten wir im Internet und übertrugen die Informationen in die Tabellen. Eine unserer wichtigsten Aufgaben am Computer war das Arbeiten mit einem Content Management System („CMS“) zur Erstellung und Bearbeitung von Internetseiten.
Damit erstellten wir mehrere Berichte und Termine für die Website des SPD-Bezirks, bearbeiteten diese und stellten sie direkt online.

Ein Highlight unseres Praktikums war sicherlich unser Besuch im Landtag. Im Landtag selbst wird der eigentliche Plenarsaal gerade umgebaut, weshalb die Landtagsabgeordneten nun im Interims-Plenarsaal im Forum des ehemaligen Georg-von-Cölln-Hauses tagen. Leider ist dort nur begrenzt Platz, weshalb es nur wenige Besucherplätze gibt und wir auch leider nicht die Möglichkeit hatten, bei einer Sitzung hautnah dabei zu sein. Dennoch konnten wir das Geschehen jederzeit im Livestream verfolgen. Im Vorfeld unseres Besuches hatten alle von uns den Auftrag bekommen, die Debatte zu jeweils einem der besprochenen Anträge aus dem Plenum mit zu verfolgen. Wir hatten die Auswahl zwischen einem Antrag zu bürgernaher Justiz, einem Antrag zu Sport als Hilfsmittel zur Integration und einem Antrag zur Landesraumordnung. Im Nachhinein sollten wir überlegen, wie wir uns an Stelle der Abgeordneten entschieden hätten und dies begründen. Des Weiteren hatten wir auch das Vergnügen an einer Diskussion mit u.a. der niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt teilzunehmen. Während der Mittagspause ging es für uns zusammen mit den Landtagsabgeordneten aus der Braunschweiger Gruppe in das nahegelegene Restaurant „bei Mario“. Am Ende dieses Tages waren wir um eine tolle Erfahrung reicher. Nach unserem Besuch im Landtag ging unser Praktikum auch schon auf die Zielgerade.

An unserem vorletzten Tag gab es noch etwas auf das wir uns freuen konnten: Die Veranstaltung zum 90.Geburtstag des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes. Gerhard Glogowski eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort. Zudem erzählte er über seine persönliche Erfahrung mit Otto Bennemann und Alfred Kubel. Diese waren wichtige Persönlichkeiten des ISK, die die Politik der SPD in Braunschweig und Niedersachsen nach dem Krieg entscheidend mitgeprägt haben. Danach hielt Klaus Wettig eine 45-minütiges Referat über die Gründung, Geschichte und die Verbindung des ISK zur SPD. Das Abschlusswort hatte Dr. Christos Pantazis. Der Abend war sehr interessant, denn wir erfuhren viel über den ISK und deren wichtigste Mitglieder.

Der letzte Tag unseres Praktikums begann pünktlich um 9 Uhr morgens. Zur Mittagszeit gingen wir mit dem gesamten Büro zu einem Italiener in der Nähe, und bekamen dort ein Abschlussgeschenk. Nach dem Essen ging es für uns zurück ins Büro, wo wir die letzten Berichte fertigstellten. Zum Abschluss des Praktikums aßen wir von uns mitgebrachten Kuchen und ließen den Tag, und damit auch unser dreiwöchiges Praktikum, entspannt ausklingen.