SPD-Bezirk Braunschweig feiert den 150. Geburtstag der Partei

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Vor 150 Jahren schlossen sich am 23. Mai 1863 in Leipzig zahlreiche Arbeitervereine aus ganz Deutschland zu einer gemeinsamen Bewegung zusammen – das war die Geburtsstunde der Deutschen Sozialdemokratie.
Die Wiege der deutschen Sozialdemokratie stand auch im Braunschweiger Land. Sozialdemokraten wie Wilhelm Bracke und Samuel Spier waren ganz wesentlich mit daran beteiligt, die Gründungsphase der SPD inhaltlich und politisch zu gestalten.

 

Diesen Geburtstag feierte jetzt die SPD im Bezirk Braunschweig in der Volkswagenhalle Braunschweig. 

Die Feierstunde begann mit dem Theaterspiel von Schülern der Wilhelm Bracke Gesamtschule, die eine Szene aus dem Leben der Familie Bracke in der Getreidemühle von Andreas Bracke und dem jungen Wolhem Bracke darstellte. Hierfür ernteteten sie viel Beifall - herzlichen Dank für den tollen Auftritt auch an dieser Stelle.

Zuvor  wurden die Gäste schon im Foyer musikalisch von "Dixie-Fire" mit Jazzklängen empfangen.

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SPD-Bezirksvorsitzender Hubertus Heil MdB konnte zur Geburtstagsfeier neben dem SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel und Festredner Prof. Rolf Wernstedt, Landtagspräsident a.D. viel Prominenz aus der Region begrüßen. Neben Abgeordneten und Mandatsträgern aus Land, Bund und Kommunen, unter ihnen Landtagsvizepräsident Klaus-Peter Bachmann, die Braunschweiger Bundestagsabgeordnete Dr. Carola Reimann, sowie viele Vertreter befreundeter Organisationen, beispielsweise von Gewerkschaften und der Arbeiterwohlfahrt, auch die beiden Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig Dr. Gert Hoffmann und der Stadt Salzgitter Frank Klingebiel. 

Anschließend blickte Heil auf die Geschichte der Partei zurück. Außer dem 150. Geburtstag der SPD, stehen noch zwei Jubiläen in diesem Jahr an: Das Volksfreundhaus feiert sein 100jähriges Bestehen und Willy Brandt wurde vor 100 Jahren geboren.

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Der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel MdB sprach bei seiner Begrüßung besonders die schwere Zeit der SPD während der Verfolgung durch die Nationalsozialisten an. Er zitierte Brecht: „Verändere die Welt. Sie kann es gebrauchen.“

Den Festvortrag über die Historie der SPD hielt Prof. Rolf Wernstedt.
Er ging sowohl auf die Geschichte als auch auf aktuelle Fragen ein, wie Arbeitszeit, gerechter Lohn und Bankenkrise. „Alle autoritären Regime haben Sozialdemokraten gehasst für ihren Freiheitsbegriff“, resümierte er im Rückblick auf die Verfolgung von Parteimitgliedern. Wernstedt erntete viel Beifall für seinen Vortrag.

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Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgten Rolf Stöckel, der die 150jährige SPD-Geschichte auch in Liedern abbildete, und Dixie-Fire, die auch mit einer Jazzvariante der SPD Hymne "Brüder zur Sonne" glänzten.

Danach gab es beim Imbiss noch viel Gelegenheit für persönliche Gespräche. Es war eine sehr gelungene, stilvolle, teils auch nachdenkliche Feier, die von allen Seiten sehr gelobt wurde.

Bericht unter freundlicher Mitarbeit von Sigrid Herrmann

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